Die Arbeitsgruppe "Demokratie für Kuba" wurde 2003 in Berlin gegründet.Wir setzen uns für die Freilassung der politischen Gefangenen und für die Unterstützung der kubanischen Opposition ein.
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Christliche Befreiungsbewegung /Movimiento Cristiano Liberación

Montag, 12. April 2010

Gemeinsam gegen das Regime

"Wer sich für die Menschenrechte engagiert, müsste die Situation der Häftlinge in Brasilien genauso kritisieren wie die Situation der Gefangenen in Kuba. Wer jedoch die Situation hier nicht kritisiert, dafür aber die Tyrannei in Kuba verteidigt, der handelt aus Opportunismus und Zynismus.

Raul Jungmann PPS(Brasilien)


Für Kubas Dissidenten lebt der Schwarze Frühling fort
Von Peter B. Schumann


Vor sieben Jahren begann der Schwarze Frühling. Die kubanischen Behörden verhafteten zahlreiche Oppositionelle. Vor drei Wochen starb das erste Opfer dieser brutalen Repressionswelle im Hungerstreik. Orlando Zapata Tamayo ist seitdem zu einer Symbolfigur des Widerstands geworden.

Manifestation der "Damen in Weiß" vor der zentralen Gefängnisverwaltung von Havanna. Sie sind die Angehörigen jener 75 politischen Häftlinge, die vor sieben Jahren in einer Welle der Repression verhaftet und von Schnellgerichten zu drakonischen Gefängnisstrafen verurteilt wurde. "Solange wir uns aufrecht halten können" - so eine der Frauen - "werden wir jeden Sonntag weiterkämpfen für die Freiheit unserer Angehörigen."

http://www.rtve.es/mediateca/fotos/20100317/represion-a-damas-blanco/49151.shtml

Als Schwarzer Frühling sind die Ereignisse vom März 2003 in die Annalen der Verfolgung Andersdenkender durch das Regime der Brüder Castro eingegangen. Damals wurde auch Orlando Zapata Tamayo festgenommen. Dieser einfache, schwarze Maurer war wegen "Störung der öffentlichen Ordnung und Missachtung von Staatsorganen" verhaftet worden. Tatsächlich hatte er sich öffentlich für die Unterschriftensammlung zum "Projekt Varela" eingesetzt, das eine Gesetzesinitiative für politische Reformen in Kuba forderte. Oswaldo Paya, der Initiator des Projekts:

"Zunächst wurde Zapata nur zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Aber die Behörden machten daraus durch fortgesetzte Machenschaften insgesamt 30 Jahre. Seinen Hungerstreik begann er in der Haftanstalt Kilo Ocho von Camagüey, nachdem ihn seine Wärter mehrfach schwer verprügelt hatten und sich sein Gesundheitszustand immer weiter verschlechterte. Er wollte dadurch eine menschenwürdigere Behandlung für sich und alle übrigen politischen Häftlinge durchsetzen. Die Regierung antwortete darauf wie immer mit Verachtung und einer geradezu kriminellen Arroganz."




Weiterlesen: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/1147527/

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