Die Arbeitsgruppe "Demokratie für Kuba" wurde 2003 in Berlin gegründet.Wir setzen uns für die Freilassung der politischen Gefangenen und für die Unterstützung der kubanischen Opposition ein.
http://verbindung-ostberlin-havanna.blogspot.de/
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Christliche Befreiungsbewegung /Movimiento Cristiano Liberación

Dienstag, 28. Dezember 2010

Kuba: Frauen demonstrierten für elf Inhaftierte
Dissidenten trotz Verhandlungserfolg der Kirche über Weihnachten in Haft
27.12.2010

Havanna, 27.12.2010 (KAP) In der kubanischen Hauptstadt Havanna haben Frauen die Freilassung ihrer inhaftierten Männer gefordert. Laut Medienberichten demonstrierten Mitglieder der "Damen in Weiß" - einer Gruppe von Müttern und Ehefrauen politischer Gefangener - für die Freilassung von elf Dissidenten bis zum Jahresende. Die Männer mussten Weihnachten in Haft verbringen, obwohl die kubanische Kirche ihre Freilassung ausverhandelt hatte.

Die Frauen forderten von Präsident Raul Castro, die Oppositionellen zu entlassen, ohne dass sie das Land verlassen müssten. Weihnachten sei ein Familienfeiertag; Castro müsse einsehen, dass die Familie "heilig" sei, erklärte Sprecherin Laura Pollan vor Journalisten.

http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/36639.html

Die kubanische Kirche hat sich in den vergangenen Monaten in einem direkten Dialog erfolgreich für die Freilassung politischer Häftlinge eingesetzt. Insgesamt sollen 52 seit 2003 einsitzende Oppositionelle freikommen unter der Bedingung, ins Exil zu gehen; bisher war dies bei 41 davon der Fall. Während des "Schwarzen Frühlings" waren im März 2003 in einer zweiwöchigen Verhaftungswelle 90 Regimekritiker, darunter 27 Journalisten, inhaftiert worden.

Dienstag, 21. Dezember 2010

"Socialismo Tropical": Das Experiment geht weiter."Wir tanzen schon zu lange am Abgrund." Das System müsse überholt werden, Raúl Castro.

Kubas Anpassung und Niederlage.

Von Reinhold Schramm

Raúl Castro prangert einen "exzessiven Staat" an - und die kapitalistischen Wirtschaftsreformen sieht er als einzige Rettung. "Entweder wir ändern uns oder wir gehen unter", sagte er am Samstag zum Ende der Sitzungsperiode der Nationalversammlung. Kuba müsse die "Fehler" von einem halben Jahrhundert korrigieren. "Wir tanzen schon zu lange am Abgrund." Das System müsse überholt werden, so Raúl Castro. Die Zukunft liege in einer gemischten Ökonomie mit mehr Kapitalismus.

http://www.scharf-links.de/44.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=13754&tx_ttnews[backPid]=9&cHash=425b4ff021

Johanna Metz: Ovationen für einen Abwesenden AUSZEICHNUNG Europaparlament ehrt kubanischen Dissidenten Fariñas mit Sacharow-Preis

http://www.das-parlament.de/2010/51/EuropaWelt/32825966.html

Dienstag, 14. Dezember 2010

13. Dezember 2010, 22:27, NZZ Online
Kuba lässt Fariñas nicht ausreisen
Dissident kann Sacharow-Preis nicht selbst entgegennehmen

(sda/dpa) Der kubanische Dissident Guillermo Fariñas wird den Sacharow-Preis des EU-Parlaments wohl nicht persönlich entgegen nehmen können. Eine Ausreisegenehmigung ist ihm bisher verweigert worden.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/kuba_laesst_farinas_nicht_ausreisen_1.8662245.html

Freitag, 10. Dezember 2010

Traumatische Erlebnisse in Isolationshaft
Kubanische Regimekritiker berichteten in Berlin
Von Peter B. Schumann

Von den 2003 in Kuba festgenommenen Menschenrechtlern wurde auf Druck der EU ein Großteil freigelassen. Einige von ihnen erzählten in der Konrad-Adenauer-Stiftung von ihren erschreckenden Haftbedingungen.

Sie sind nach sieben Jahren Haft unter unmenschlichen Bedingungen endlich frei, die meisten dieser 75 Oppositionellen: Schriftsteller, Journalisten, Ärzte, Juristen, Wissenschaftler, Hausfrauen und Angestellte. Sie hatten mit friedlichen Mitteln für demokratische Wahlen, für Meinungsfreiheit, für freie Berufsausübung und bessere Lebensbedingungen gestritten - für Rechte, die für uns selbstverständlich sind. Wer sich aber in Kuba gegen die Regierung stellt und beispielsweise als Journalist unabhängig von den staatlichen Medien Informationen sammelt, recherchiert und über ausländische Sender auf der Insel verbreitet, der gilt als Spion. Und wer sogar Unterschriften sammelt für ein sogenanntes Projekt Varela, der ist ein Verfassungsfeind, obwohl auch damit nichts anderes als ein nationaler Dialog über die schlechten Wirtschaftsverhältnisse und freie Wahlen gefordert wurde.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1337453/