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Montag, 12. Dezember 2011

Bilder chinesischer Brutalität in Tibet fanden ihren Weg ins Ausland

Phayul, www.phayul.com
4. Dezember 2011

Seltene Bilder chinesischer Brutalität in Tibet fanden ihren Weg ins Ausland
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Eine chinesische Website aus der USA, boxun.com, veröffentlichte acht Bilder, die die Wahrheit der Repression in Tibet offenbaren. Mit auf dem Rücken gebundenen Armen werden Tibeter, bewacht von Sicherheitspersonal, in Militärfahrzeugen durch die Straßen gefahren und öffentlich zur Schau gestellt. Mönche, die Schilder um den Hals gehängt bekamen, auf denen ihre Namen und ihre „Verbrechen“, wie etwa „Separatist“ stehen, knien auf dem Boden.

Weitere Bilder zeigen, wie große Kontingente der People’s Armed Police und einer Sondereinheit der PAP, ausgerüstet mit Schnellfeuerwaffen, auf den Straßen marschieren…

Das Kloster Kirti und die Gegend von Ngaba sind schweren Einschränkungen unterworfen, seit sich im März dieses Jahres der junge Mönch Phuntsog aus Protest gegen die chinesische Besetzung Tibets selbst anzündete und die Rückkehr des Dalai Lama aus dem Exil forderte. Seitdem haben elf weitere Tibeter – Mönche, Nonnen und Laien – Feuer an sich gelegt, als letzter Tenzin Phuntsok, der sich am 1. Dezember in Chamdo anzündete.

In dem einzigen Bericht eines ausländischen Journalisten, den es seit März direkt aus Ngaba gibt, sagte der AFP-Reporter Robert Saiget im Oktober, daß „Sicherheitskräfte, viele mit Schulzschilden und Schlagstöcken bewaffnet, die Straßen der Stadt säumen“.

„Große Einheiten von Soldaten in Kampfanzügen waren zu sehen, die Maschinengewehre, mit Stiften an der Spitze versehene Metallstangen und Feuerlöscher trugen, während Polizeibusse, Lastwagen und gepanzerte Mannschaftswagen die Straßen blockierten“. Der AFP Report deckt sich völlig mit diesen nun an die Öffentlichkeit gelangten Bildern.

„Diese Fotos zeigen plastisch die Unterdrückung der Tibeter, sie offenbaren die Wahrheit“, kommentierte Woeser auf ihrer Blog-Seite.

Die Bilder sind zu sehen unter: http://boxun.com/news/gb/china/2011/12/201112021216.shtml

Der ungekürzte Bericht steht auf unserer Website unter
http://www.igfm-muenchen.de/tibet/ftc/2011/BrutaleBilder_3.12.html
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Phayul, www.phayul.com
3. Dezember 2011

10 Tibeter nach Zusammenstoß mit chinesischen Schlachthausbetreibern festgenommen
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Polizeikräfte  im Bezirk Dartsedo (chin. Kangding) in der TAP Kardze (chin. Ganzi) nahmen am 30. November zehn Tibeter fest, nachdem es zwischen tibetischen Viehhirten und dem chinesischen Besitzer eines Schlachthauses zu einem Streit gekommen war.

Zu dem Zusammenstoß kam es, als die tibetischen Viehzüchter herausfanden, daß die ihnen gestohlenen Yaks in eben diesem Schlachthaus geschlachtet wurden. Viele tibetische Viehhirten beklagten, daß ihnen Yaks abhanden gekommen seien, und äußerten die Vermutung, daß das Schlachthaus etwas damit zu tun haben könnte….

Mehr und mehr Tibeter strömten zusammen, sie forderten, daß das Schlachthaus geschlossen würde, weil ihnen wiederholt ihre Yaks gestohlen würden. Daraufhin riefen die Besitzer die Polizei. Es kam zu einem Handgemenge, bei dem die Polizei wahllos auf die Protestierenden einschlug und danach zehn von ihnen festnahm.

Wenige Minuten nach dem Vorfall marschierten bewaffnete Sicherheitskräfte in den Straßen der Gemeinde auf und schränkten die Bewegungsfreiheit der dort lebenden Tibeter drastisch ein.

Es kommt häufig vor, daß die chinesischen Behörden sich hinter die in chinesischen Händen befindlichen Unternehmen stellen und die Tibeter diskriminieren…

Die Reibereien wegen der ständig zunehmenden Schlachthäuser sind in dem letzten Jahrzehnt eskaliert, seit die tibetischen Viehhirten von lokalen Offiziellen gegen ihren Willen gezwungen werden, ihre Tiere an das Schlachthaus zu verkaufen…

Human Right Watch erwähnte in dem Bericht „No one has the Liberty to refuse“ von 2007, daß es häufig zu „gezielten Protesten“ der Tibeter gegen die von Chinesen betriebenen Schlachthäuser komme, die in tibetischen Gebieten gebaut werden.

“Die Tibeter in den Gegenden, wo diese Vorfälle stattfanden, sagen, sie seien gezwungen worden, pro Haushalt eine gewisse Zahl an Tieren zum Schlachten abzugeben. Die Schlachthäuser sind für den buddhistischen Glauben etwas Anstößiges, und in manchen Fällen wurden die Proteste von religiösen Persönlichkeiten angeführt; es kam zu Festnahmen und Gewalteinsatz durch die Behörden“….

Der ungekürzte Bericht steht auf unserer Website unter
http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2011/Schlachthauszwist_3.12.html

Mit freundlichen Grüßen
Ihrer Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Arbeitsgruppe München
Sprecher: Jürgen Thierack, Rudolfstr. 1, 82152 Planegg
Tel.: +49 (0)89 85 98 440, Fax: +49 (0)89 871 39 357
info@igfm-muenchen.de - www.igfm-muenchen.de

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