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Donnerstag, 19. Januar 2012

Menschenrechtsverteidiger Wilmar Villar Mendoza nach zwei Monaten Hungerstreik gestorben

Menschenrechtsverteidiger  Wilmar Villar Mendoza nach zwei Monaten Hungerstreik gestorben. Meldung aus kub. Oppositionskreisen.

Meldung der IGFM:
Santiago de Cuba/Frankfurt am Main (16. Januar 2012) – Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, befindet sich Wilmar Villar Mendoza, der bei einer friedlichen Protestkundgebung am 14. November 2011 in der Stadt Contramaestre (Provinz Santiago de Cuba) verhaftet wurde, in akuter Lebensgefahr. Vergangenen Samstag wurde Villar Mendoza, der seit fast zwei Monaten mit einem Hungerstreik gegen seine willkürliche Verhaftung und die konstruierten Anklagepunkte protestiert, in das „Gesundheits- und Menschenrechtszentrum ‚Juan Bruno Zayas’“ in Santiago de Cuba verlegt. Nach Angabe der Ärzte sei er bewusstlos und leide an einer Lungenentzündung, sein Tod stehe unmittelbar bevor. Protestkundgebungen der Gefangenen-hilfsorganisation „Damen in Weiß“ und anderer Menschenrechtsorganisationen wurden gewaltsam niedergeschlagen, zwei Menschenrechtlerinnen befinden sich immer noch in Haft.

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