Die Arbeitsgruppe "Demokratie für Kuba" wurde 2003 in Berlin gegründet.Wir setzen uns für die Freilassung der politischen Gefangenen und für die Unterstützung der kubanischen Opposition ein.
http://verbindung-ostberlin-havanna.blogspot.de/
http://lektueren-gegen-das-vergessen.blogspot.de/
http://havana-berlin-connection.blogspot.de/
http://stasi-minint.blogspot.de/
Christliche Befreiungsbewegung /Movimiento Cristiano Liberación

Donnerstag, 28. November 2013

Kandidat der Opposition in Venezuela ermordet.

Am Dienstag (26.) ist José Chirinos, Kandidat der Opposition für den Gemeinderat in Baralt (Bundesstaat Zulia), ermordet worden.

 Eine Gruppe von Unbekannten hatte bereits Stunden zuvor in der Küstenstadt Maracay (Hauptstadt des venezolanischen Bundesstaates Aragua) einen Brandanschlag auf das Fahrzeug von Oppositionsführer Henrique Caprile Radoski verübt.

 http://latina-press.com/news/167750-kommunalwahlen-in-venezuela-kandidat-der-opposition-ermordet/

 http://www.el-nacional.com/sucesos/Asesinan-concejal-MUD-Zulia_0_307769543.html

Freitag, 22. November 2013

Markus Meckel im April 2013 zur Studienfahrt auf Kuba – Besuch der demokratischen Opposition

Im Auftrag von CADAL in Buenos Aires besuchte Markus Meckel Kuba und traf dort mit verschiedenen Vertretern der demokratischen Opposition zusammen. Markus Meckel tritt dafür ein, dass Deutschland und die EU die Kontakte und Kooperation mit Kuba verstärken sollte, und zwar sowohl mit dem Regime wie mit Zivilgesellschaft und demokratischer Opposition. Bei der von der EU vorbereiteten Verhandlungsstrategie muss der Kontakt und die Unterstützung der Zivilgesellschaft eine wesentliche Dimension sein. Die Opposition sollte auch bei der Vorbereitung der Strategie gehört werden.
Im Folgenden Meckels Bericht auf Spanisch: Reporte Meckel traducido, Cuba 2013 April

"..... Offensive Überwachung und Bespitzelung sollen die Angst erhöhen. Die neue Praxis häufiger Kurzverhaftungen mit Bedrohungen und Folter (Simulation von Erschießungen, Hunde in die Zelle, Androhung von Vergewaltigung, Schlaf-, Wasser- und Lichtentzug, Schläge) schafft ein Klima ständiger Verunsicherung. Manche konkrete Schilderung von Erfahrungen im Gefängnis war erschütternd.
Ofelia Paya, die Witwe von Oswaldo Paya, berichtete von den sehr widersprüchlichen Aussagen zu den Umständen des Todes ihres Mannes. Es wurde ihr nicht erlaubt, mit den beiden Überlebenden (aus Spanien bzw. Schweden) beim tödlichen Unfall Ihres Mannes zu sprechen. Die Behörden verweigerten ihr jeden Bericht. Wenige Wochen vor dem Tod gab es schon einen mysteriösen Unfall, von Unbekannten verursacht, bei dem sich das Auto überschlug, O. Paya aber überlebte. Ein anderes Mal waren die Rad-Schrauben an seinem Auto locker. Sie ist überzeugt davon, dass die Todesursache nicht wirklich ein Unfall war! Ein Nachweis wird schwer sein. Ihre Tochter Rosa Maria Paya versucht bei Ihrer Reise in Europa und den USA, auf eine internationale Untersuchung hinzuwirken..."!

 http://markus-meckel.de/2013/06/markus-meckel-im-april-2013-zur-studienfahrt-auf-kuba-besuch-der-demokratischen-opposition/

Donnerstag, 21. November 2013




Dissidentin nennt Kubas vermeintliche Öffnung Illusion

 












Frankfurt a.M. (epd) Die von der kubanischen Regierung propagierte Öffnung des Landes ist nach Ansicht der Dissidentin Rosa María Payá eine Farce. «Das Regime möchte die Illusion erwecken, dass sich seine Politik verändert», sagte Payá am Mittwoch in Frankfurt am Main.
  «Tatsächlich werden Regimekritiker weiterhin brutal verfolgt», sagte die Tochter des 2012 tödlich verunglückten christdemokratischen Oppositionsführers Oswaldo Payá. Die Kandidatur des Landes für den UN-Menschenrechtsrat sei daher zynisch. Am 12. November werden die neuen Mitglieder des Rates gewählt, Kuba gilt als aussichtsreicher Kandidat.
Seit einem Jahr bedient sich das Castro-Regime laut Rosa María Payá einer neuen Taktik, um politische Gegner einzuschüchtern.  
Kritiker würden beispielsweise vor Protestveranstaltungen festgenommen und für mehrere Stunden festgehalten, sagte diePhysikerin, die auf Einladung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte nach Frankfurt kam. Bei der jüngsten Welle von Festnahmen Mitte Oktober wurden nach der Organisation 900 Bürgerrechtler kurzzeitig festgehalten, 63 Dissidenten sitzen immer noch in Haft. Payá sagte, sie selbst werde von der kubanischen Staatssicherheit beschattet und habe mehrfach anonyme telefonische Todesdrohungen erhalten.
Die Reiseerleichterungen, die am 14. Januar 2013 in Kraft traten,haben nach Einschätzung der Dissidentin nicht die weithin erhoffte Öffnung des Landes gebracht. Bürger benötigen seither keine Ausreisegenehmigung mehr, um das Land zu verlassen, sondern nur noch einen Reisepass. Zwar könnten deshalb mehr Kubaner das Landverlassen. «Aber weil die Regierung entscheidet, wer einen Reisepass bekommt, hat sich de facto nichts geändert», sagte die 24-Jährige.
«Niemand hat das Recht auszureisen, sondern die Regierung vergibt die Ausreise als Privileg», betonte Payá. «Das macht erpressbar, weil der Staat dieses Privileg auch wieder entziehen kann.» Diese Methode,die die Regierung auch bei der Lizenzvergabe für privatwirtschaftliche Aktivitäten anwende, bringe manche Kritiker zum Schweigen.

Payá gehört der «Christlichen Freiheitsbewegung» an, die sich für freie Wahlen und demokratischen Wandel einsetzt. Gegründet wurde die Bewegung 1988 von Payás Vater Oswaldo. Er kam im Juli 2012 bei einem rätselhaften Autounfall ums Leben. Nach Angaben der Payá-Familie wurde das Auto von einem Wagen der Staatssicherheit verfolgt und später von der Straße gedrängt. Die Behörden hingegen erklärten überhöhte Geschwindigkeit zur Unfallursache. «Wir fordern eine unabhängige Untersuchung durch internationale Experten», sagte Rosa María Payá.

Dominik Speck
Evangelischer Pressedienst (epd)
Zentralredaktion
Emil-von-Behring-Str. 3
60439 Frankfurt a.M.

Telefon: 069 – 58 098 - 208
email: dspeck@epd.de

Donnerstag, 14. November 2013



Kubanische Bürgerrechtlerin Rosa María Payá zu Gast im Deutschen Bundestag

 Die Tochter des im Juli 2012 unter fragwürdigen Umständen ums Leben gekommenen Kopf der kubanischen Demokratiebewegung Oswaldo Payá führt sein Vermächtnis mit Unterstützung der von ihrem Vater mitbegründeten Bewegung MCL fort.

 http://www.arnold-vaatz-mdb.de/2013/11/07/rosa-mar%C3%ADa-pay%C3%A1-zu-gast-im-bundestag/#permalink

Die Tochter des im Juli 2012 unter fragwürdigen Umständen ums Leben gekommenen Kopf der kubanischen Demokratiebewegung Oswaldo Payá führt sein Vermächtnis mit Unterstützung der von ihrem Vater mitbegründeten Bewegung MCL fort.

Dienstag, 12. November 2013

UN Menschenrechte Rat :Russland, China und Kuba in UN-Menschenrechtsrat gewählt

New York (dpa) - Trotz der Proteste von Menschenrechtlern sind Russland, China und Kuba in den UN-Menschenrechtsrat gewählt worden.

 http://www.n-tv.de/ticker/Russland-China-und-Kuba-in-UN-Menschenrechtsrat-gewaehlt-article11716986.html

    Zelle  36 -Gefängnis Canaleta-  Kuba






 Mehr Informationen über den neuen Mitglied im UN-Menschenrechtsrat:  

 http://cubaarchive.org/home/

Freitag, 8. November 2013

Nearly 30 Cuban dissidents were detained over the weekend 

BY JUAN O. TAMAYO
JTAMAYO@ELNUEVOHERALD.COM

Cuban security officials detained nearly 30 members of the dissident Ladies in White while a government-backed mob twice pummeled and kicked a top opposition leader in yet another weekend crackdown on pro-democracy activists.

Guillermo Fariñas, one of the country's best known dissidents, said he suffered half a dozen bruises in the attacks Sunday as he twice approached a police station in his hometown of Santa Clara to file a complaint against the arrests of 11 Ladies in White.

Samstag, 2. November 2013

Aktuelles Forum Kuba


Termin:    Mittwoch, 6. November 2013
Beginn:     11.30 Uhr
Ort:     IGFM Geschäftsstelle, Borsigallee 9, 60388  Frankfurt am Main

Rosa Maria Payá, Vorstandsmitglied der Christlichen Befreiungsbewegung, Tochter von Oswaldo Payá

Initiative für ein demokratisches Kuba: „Der Weg des Volkes“

Dissidenten werden in Kuba brutal unterdrückt, ihnen drohen Schikane, Verhaftung, Folter und Verschleppung. Das Castro-Regime fürchtet Bürgerrechtler, unabhängige Journalisten und freie Gewerkschafter, die sich für Menschenrechte und Demokratie auf Kuba einsetzen. Während einer Verhaftungswelle Mitte Oktober wurden zuletzt zahlreiche Bürgerrechtler verhaftet, ihre Häuser umstellt und von der Polizei angegriffen.