Die Arbeitsgruppe "Demokratie für Kuba" wurde 2003 in Berlin gegründet.Wir setzen uns für die Freilassung der politischen Gefangenen und für die Unterstützung der kubanischen Opposition ein.
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Christliche Befreiungsbewegung /Movimiento Cristiano Liberación

Samstag, 29. August 2015

Die kubanische Künstlerin

"Kubas Regierung spielt mit mir"

Tania Bruguera glaubt an die Revolution – aber anders als Raúl Castro. In Kuba wurde die Künstlerin daher monatelang drangsaliert. Jetzt ist sie in die USA ausgereist.

 Ein Gespräch über die Zukunft. Von Christiane Hoffmans
 
Seit dem 26. Dezember 2014 wird Tania Bruguera von der kubanischen Regierung tyrannisiert und verfolgt. Die Künstlerin wird überwacht und immer wieder verhört. Ihr kubanischer Pass wurde eingezogen. Havanna durfte sie nicht verlassen. Der Grund: Sie plante eine Performance auf der Plaza de la Revolución. Sie wollte ihren Landsleuten die Möglichkeit geben, einige Minuten lang öffentlich und durch ein Mikrofon zu sagen, wie diese sich die Zukunft Kubas vorstellen. Es ging ihr um den zunehmenden Einfluss der Vereinigten Staaten. Freie Rede ist dem kubanischen Diktator Raúl Castro allerdings kein gutes Recht der Bürger. Daran ändert auch das politische Tauwetter nichts. Die unerschrockene Künstlerin kämpft weiter. Erfolgreich? Die Regierung hat ihr den Pass zurückgegeben. Und wie der chinesische Künstler Ai Weiwei hat sie sich zur Ausreise in die USA (Link: http://touch.latimes.com/#section/-1/article/p2p-84265262/) entschieden: Wir sprachen mit Tania Bruguera kurz vor ihrer Ankunft.

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