Die Arbeitsgruppe "Demokratie für Kuba" wurde 2003 in Berlin gegründet.Wir setzen uns für die Freilassung der politischen Gefangenen und für die Unterstützung der kubanischen Opposition ein.
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Christliche Befreiungsbewegung /Movimiento Cristiano Liberación

Der Menschenrechtspresiträger der Stadt Weimar 2006: Gullermo Fariñas Hernández.Arbeitsgruppe "Demokratie für Kuba-Berlin"

Presseinformation der Stadt Weimar

Menschenrechtspreis 2006: Dr. Guillermo Fariñas Hernández / Kuba


13. Juli 2006. In seiner Sitzung am 12. Juli 2006 hat der Stadtrat beschlossen, den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar im diesem Jahr an den kubanischen Journalisten Dr. Guillermo Fariñas Hernández zu verleihen. Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt den hohen persönlichen Einsatz des unabhängigen Journalisten für die Einhaltung der Menschenrechte auf Kuba.

Damit wurde von insgesamt 13 Vorschlägen aus aller Welt, die Weimar erreichten, der Vorschlag der AG ehemalige politische DDR-Häftlinge in der evangelischen Kirche Hannover und der Arbeitsgruppe "Demokratie für Kuba" Berlin ausgewählt.

Der Preis, der mit 2.500,00 Euro dotiert ist, wird am 10. Dezember 2006, dem von der UNO proklamierten Internationalen Tag der Menschenrechte, im Rahmen einer festlichen Stadtratssitzung, verliehen.

Dr. Guillermo Fariñas Hernández, der in Santa Clara lebt, hat als Herausgeber der staatsunabhängigen Presseagentur ?Cubanacan Press? über zahlreiche Menschenrechtsverletzungen in Kuba berichtet. Eines seiner Hauptanliegen ist die Forderung, allen unabhängigen Journalisten den freien Zugang zum Internet und damit zu Informationen zu ermöglichen. Seit Ende Januar 2006 ist der Internetzugang, den Dr. Fariñas Hernández als Journalist für seine Arbeit benötigt, von der Regierung gesperrt worden. Deshalb hat er sich erneut für einen Hungerstreik entschieden, um gewaltlos für seine Forderungen zu kämpfen. Schon 1995, als er das erste Mal inhaftiert wurde, hat er diese Protestform gewählt. Dr. Guillermo Fariñas Hernández setzt sich ohne Rücksicht auf seine eigene Gesundheit für das hohe Gut der Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Seit Anfang Juni finden auf Anregung des Präsidenten der Kubanischen Stiftung für Menschenrechte und Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Solidaritätsnachtwachen für den todkranken Fariñas Hernández statt, der der krank und intravenös ernährt wird.

Der Vergabebeirat hat diesen Vorschlag aus 13 eingegangenen Vorschlägen (unter anderem aus Nepal, Indien, Irak, Tunesien, Kuba, Guatemala, Tschad) zur Nominierung ausgewählt. Der Vorschlag findet auch die Unterstützung von Freya Klier, Schriftstellerin und Mitglied des PEN, sowie der Landesbeauftragten des Freistaates Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Frau Hildigund Neubert.

Ansprechpartner:
Referentin für Migrationsangelegenheiten, Frau Helena Mühe
Steubenstr. 23, 99423 Weimar
Tel: 03643 / 762 766, Fax: 03643/762 768
eMail: auslaenderbeauftragte@stadtweimar.de